Strategien zur Schulentwicklung

Die Verankerung von Globalem Lernen an der Schule ist ein langfristiger Prozess, der von den Schulleitungen und den Lehrkräften viel Engagement fordert. Auch wenn Schulen noch nicht die Voraussetzungen für eine Zertifizierung erfüllen, lässt sich Globales Lernen schrittweise im Schulalltag verankern – hier einige Beispiele aus unserem Projekt.

Schulnetzwerke zum Globalen Lernen
In Oberösterreich konzentrieren wir uns auf kleine Schulen und beraten sie dazu, wie Globales Lernen in ihrer Schulkultur verankert werden kann. Wir entwickeln gemeinsam mit den Schulen einen auf ihre spezifischen Bedürfnisse und begrenzten Kapazitäten zugeschnittenen Ansatz. Die Schulen werden verlinkt, um Austausch und gegenseitiges Lernen zu fördern.
Kontakt: Welthaus Linz

Schulvereinbarungen zum Globalen Lernen
In Ungarn unterstützt Artemisszio vier Pilotschulen dabei, Globales Lernen in die tägliche Unterrichtsarbeit einzubinden und als Bestandteil der Schulkultur zu entwickeln. Dafür formulieren wir gemeinsam mit der Schule eine Strategie und schließen eine Vereinbarung zur weiteren Entwicklung der Schule ab. Gestützt auf eine gemeinsame Plattform wird der Austausch zwischen den Schulen gefördert.
Kontakt: Artemisszio

Das Globale Klassenzimmer
In Berlin wird die Methode des Globalen Klassenzimmers an einer Förderschule umgesetzt. Das Globale Klassenzimmer beinhaltet Ausstellungsstücke aus der ganzen Welt, anhand derer globale Zusammenhänge gelernt werden, Unterrichtsmaterialien für verschiedene Fächer und Altersstufen sowie Karten und Lexika und Multimedia-Material. Dabei soll auch die Schulpartnerschaft mit Senegal gefördert werden.
Kontakt: BGZ

Eine-Welt-Schule
In Berlin werden Schulen dazu beraten, wie verschiedenen Unterrichtseinheiten der „Eine-Welt-Schule“ zu Themen wie “Identität und Vielfalt”, “Produkte unseres Alltag”, “Unser Weltbild”, “(un-)gerechte Welt”, “Wasser weltweit” oder “Nachhaltiger Lebensstil” in den Unterricht integriert werden können.
Kontakt: BGZ